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16.10.2026
06:02 Uhr
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Im Martial-Arts-Spektakel von Kenji Tanigaki hauen sich Darsteller aus The Raid mit Hämmern auf die Zwölf. Wie weh tut das auf Blu-ray, UHD und im Stream?

In Asien machen sie einfach andere Filme als in Hollywood: Während John Wick in seinem kugelsicheren Designer-Anzug ein stylisches Ballett mit Schusswaffen tanzt, halten etwa chinesische und indonesische Filmemacher unerbittlich die Kamera drauf und fangen die chaotisch wirkenden Schläge und körperlichen Wunden oft ohne Cuts und Computertricks ein. Das verlieh 2011 den Kämpfen von The Raid eine derart kompromisslose Rohheit, dass man selbst im Kinosessel Phantomschmerzen spürte – auch wenn für die Knackgeräusche meist nur Gemüse gebrochen wurde.
Nun hat der japanische Stuntman und Regisseur Kenji Tanigaki für seinen Actionfilm The Furious erneut Darsteller aus The Raid vor die Kamera geholt. Auf Festivals wurde der Film für seine kraftvolle Action und spektakulären Stunts gefeiert. Das deutsche Label Capelight Pictures entschloss sich kurzerhand, ihn nicht nur auf Blu-ray Disc, sondern auch in 4K auf Ultra HD Blu-ray (UHD) zu veröffentlichen – für diese Art von Genrefilmen noch immer eine Seltenheit.
In diesem Test vergleichen wir The Furious mit seinem großen Vorbild The Raid und beleuchten die Unterschiede zum US-Actionkino, bevor wir ab Seite 3 die Bild- und Tonqualität in 5.1 und Dolby Atmos auf Blu-ray, UHD und im Stream untersuchen.